| Renault Clio-Pilot Carsten Mohe im Pech |
Bei der Hessen-Rallye Vogelsberg hatte Carsten Mohe bereits alles im Griff, dennoch glitt ihm ein zählbares Resultat durch die Finger: Zu Beginn der zweiten Etappe rutschte der amtierende Deutsche Meister in der Division 2 aufgrund eines technischen Defekts in einen Graben und musste trotz Führung in seiner Klasse und Gesamtrang sieben aufgeben.
Die Zuneigung trifft im Moment nur wenig Erwiderung: „Ich mag die Hessen-Rallye Vogelsberg wirklich sehr“, schüttelte Carsten Mohe nach seinem frühen Ausfall beim zweiten Lauf zur diesjährigen Deutschen Rallye-Meisterschaft den Kopf. „Das ,Cutten‘ in den schnellen Kurven, der ständige Wechsel zwischen Asphalt- und Schotterpassagen, das liegt uns.“ Wie bereits im Vorjahr musste der 37-Jährige jedoch bereits auf der zweiten Prüfung des zweiten Tages die Segel streichen und eine Nullrunde akzeptieren. „Dabei hatten wir zu diesem Zeitpunkt bereits alles unter Kontrolle, führten die Division 2 locker mit fast 17 Sekunden Vorsprung an, lagen auf dem siebten Rang der Gesamtwertung und hätten sogar ohne große Mühe noch schneller fahren können, denn ich habe mich im Auto wirklich wohl gefühlt. Der Motor funktioniert super und auch die Fahrwerksabstimmung stellt im Vergleich zum vergangenen Jahr eine deutliche Verbesserung dar.“ In der siebten Wertungsprüfung – der neuen WP „Ulrichstein“ – war jedoch Schluss für den Renault Clio R3 Maxi-Piloten. Mohe: „Genau im Scheitelpunkt einer Kurve ist die Halterung der Servopumpe gebrochen. Exakt in dem Moment, als die Differenzialsperre eingesetzt hat, fehlte plötzlich die Servounterstützung, wir hatten keine Chance. Unser Pech war, dass an dieser Stelle auf der Außenseite ein gut 1,5 Meter tiefer Graben auf uns gewartet hat – leider das Aus, denn dort kamen wir rechtzeitig nicht wieder heraus.“ Als nächster DM-Lauf steht nun die Sachsen-Rallye (27.- 29. Mai) auf dem Programm, ein Heimspiel für den schnellen Fronttriebler-Experten aus dem Erzgebirge.
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