| Rallyepilot Carsten Mohe setzt mit seinem Renault Clio R3 maxi zur Saarlandrallye alles auf eine Karte |
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„Unser Vorteil ist: Wir sind im Saarland nicht die Gejagten, sondern können ganz befreit aufgeigen“, umreisst der 37-jährige Routinier die Ausgangssituation vor der Asphalt-Veranstaltung, die insgesamt zwölf Wertungsprüfungen über eine Gesamtlänge von 143,44 Kilometern umfasst. „Im Gegensatz dazu darf sich unser Titelkontrahent keinen Fehler erlauben und steht dementsprechend unter viel höherem Druck. Aber sicher ist auch: Wir werden alles unternehmen, um unsere letzten Hoffnungen auf die Meisterschaft zu nutzen. Am Samstagabend sind wir dann alle schlauer.“ Zustäzliche Brisanz erhält die Titelentscheidung in der Division 2, die frontgetriebenen Rallye-Boliden wie dem rund 250 PS starken Clio R3 Maxi vorbehalten ist, durch zwei anerkannt schnelle Gaststarter in dieser Klasse: Neben Niki Schelle mit dem Suzuki Swift-Super 1600 reist auch der Belgier Kris Princen mit einem weiteren Clio R3 nach Dillingen. Aus technischer Sicht ist Mohe – wie immer – perfekt vorbereitet. „Am vergangenen Wochenende haben wir noch die nationale Rallye Grünhain als Vorausfahrzeug bestritten“, so der Crottendorfer. „Dabei konnten wir das Set-up unseres Renault auch für regnerische Bedingungen optimieren. Generell gehe ich aber davon aus, dass es im Saarland trocken bleibt. Zwar warten wir noch den ,Shakedown‘ ab, aber im Prinzip habe ich die Abstimmung – die für die schnellen Passagen ebenso funktionieren muss wie für die zahlreichen 90-Grad-Abzweige – bereits im Kopf. Ich hoffe nur, dass einzelne Starter nicht in den verschiedenen Rundkursen benachteiligt werden, etwa durch das Einholen langsamerer Teilnehmer.“ Vor einer weiteren Herausforderung steht auch Youngster Patrick Pusch, der am Steuer des von Mohe Rallyesport vorbereiteten Renault Twingo R2 im Saarland nach der Rallye Sachsen und Rallye Eifel seinen dritten DM-Lauf in Angriff nimmt und die bisher gezeigte positive Entwicklung fortsetzen möchte. |